Kabarett-News.de News Januar 2026

Neu von Marc-Uwe Kling März 2026:
"Die Känguru-Rebellion"

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Marc-Uwe Kling ´Die Känguru-Rebellion´ ansehen + bestellen

© Die Krähen Krefeld e.V.
Krefelder Krähe - © Die Krähen Krefeld e.V.

Krefelder Krähe 2026
Zwei Wettbewerbsabende im Frühjahr, Preisverleihung im April. Die Kandidat*innen sind: Samuel Kilian, Krause und Konsorten, Fabian Lampert, Die Nowak, Masud Akbarzadeh, Jana Jansen, Tom Kaminsky und Pe Krieger.

Krefeld. Die Wettbewerbsabende des Kabarettpreises Krefelder Krähe finden 2026 am 28.2. und 1.3. in der Mediothek Krefeld statt. Die Preisverleihung ist für den 18.4. in der Montessori-Schule Krefeld angesetzt. Am ersten Abend treten Samuel Kilian, Krause und Konsorten, Fabian Lampert und Die Nowak auf. Am zweiten Abend folgen Masud Akbarzadeh, Jana Jansen, Tom Kaminsky und Pe Krieger. Die acht Finalisten wurden aus allen Bewerbungen ausgewählt und präsentieren jeweils rund 20 Minuten aus ihren aktuellen Programmen. Zugelassen sind ausschließlich selbst verfasste Texte aus politischem, gesellschaftskritischem oder Musikkabarett. Über die Platzierungen entscheidet eine Jury aus Publikum, dem Kabarettensemble "Die Krähen" und einer unabhängigen Fachjury. Die Punktwertungen beider Abende werden zusammengeführt. Die drei Preisträger werden anschließend zur Preisverleihung eingeladen und zeigen dort neue Programmausschnitte. Der Preis richtet sich an Künstler*innen, die seit höchstens fünf Jahren professionell im Kabarett tätig sind.
Links: Pe Krieger, Masud, Samuel Kilian, Krause und Konsorten, Fabian Lampert, Die Nowak, Jana Jansen, Tom Kaminsky, Wettbewerb Krefelder Krähe

© Hart und Straumann
Elisabeth Hart und Rhaban Straumann - © Hart und Straumann

Thüringer Kleinkunstpreis 2026 für Hart & Straumann
Das Deutsch-Schweizerische Duo Elisabeth Hart und Rhaban Straumann überzeugte mit feiner Satire und präziser Sprache.

Meiningen. Der Thüringer Kleinkunstpreis 2026 geht an Elisabeth Hart und Rhaban Straumann. Das Duo verbindet sprachliche Präzision mit feinsinnigem Humor. Die Leipzigerin Hart stammt aus einer Kabarettfamilie - ihr Vater leitete einst die "Academixer". Der Schweizer Straumann ist als Schauspieler, Satiriker und Autor bekannt. Gemeinsam bringen sie in ihrem Programm "Wollen Sie wippen?" alltägliche Beobachtungen in minimalistische Szenen, die mit wenigen Requisiten auskommen und dennoch viel Raum für Nachdenken und Lachen lassen.
Die Jury würdigte ihre kluge Sprachakrobatik, den feinen Humor und eine besondere Bühnenpräsenz - eine Mischung, die sowohl unterhaltsam als auch tiefgründig ist. Der Preis wird am 27. Februar 2026 im Rahmen der 35. Meininger Kleinkunsttage im Volkshaus Meiningen verliehen, wo das Duo im Anschluss auch auftritt.
Links: Hart & Straumann, Thüringer Kleinkunstpreis 2026

© Augsburger Puppenkiste
Söder-Puppe - © Augsburger Puppenkiste

Neues von der Augsburger Puppenkiste
Neue politische Figuren im neuen Kabarett-Programm der Augsburger Puppenkiste: Reichinnek und Bär. Wieder dabei: Söder, Merz, Scholz, Trump. Wolfgang Krebs lieh der Söder-Puppe seine Stimme.

Augsburg. Die Augsburger Puppenkiste zeigte an Silvester die Premiere ihres traditionellen Kabarett-Programms mit neuen politischen Figuren. Erstmals traten Marionetten von Heidi Reichinnek (Linke) und Dorothee Bär (CSU) auf. Auch Markus Söder (CSU) erschien mit verändertem Erscheinungsbild, zudem sind Friedrich Merz (CDU) und Donald Trump Teil des Programms. In Sketchen blickte das Ensemble auf das politische Jahr zurück. Einige bestehende Figuren wurden neu besetzt: Olaf Scholz (SPD) übernahm eine andere Rolle innerhalb des Stücks. Das Programm kombiniert choreografierte Puppennummern mit kurzen Szenen und greift politische Themen auf, darunter Bildung und politische Selbstwahrnehmung. Den Figuren leihen bekannte Stimmen ihre Sprache, darunter Berenike Beschle als Dorothee Bär und Wolfgang Krebs als Markus Söder. Das Silvesterkabarett hat in der Puppenkiste Tradition und wird seit 1950 gezeigt.
Im Jahr 2026 begeht das Puppentheatermuseum "Die Kiste" sein 25-jähriges Bestehen, begleitet von einem Museumstag und einer Sonderausstellung.
Links: Wolfgang Krebs, Augsburger Puppenkiste, Neues von der Puppenkiste (BR)

© Tomas Rodriguez
Konrad Beikircher - © Tomas Rodriguez

Letzte Runde auf der Bühne
Abschiedstouren von Konrad Beikircher und Veri

Köln/Malters (CH). Zwei Kabarettisten verabschieden sich mit ihren letzten Tourneen vom Publikum. Konrad Beikircher blickt in seinem Abschlussprogramm auf rund 60 Jahre im Rheinland zurück, davon 47 auf der Bühne. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus dieser Zeit, das "kölsche Grundgesetz" sowie persönliche Geschichten und Lieder. Beikircher kündigt an, künftig andere Schwerpunkte zu setzen, betont aber, dass vereinzelte Wiederbegegnungen nicht ausgeschlossen sind.
Auch der Schweizer Kabarettist Veri beendet seine Bühnenlaufbahn. Hinter der Figur steht Thomas Lötscher (65), der nach über 20 Jahren Abschied nimmt. Zum 19. und letzten Mal präsentiert er seinen kabarettistischen Jahresrückblick. Dabei greift er Motive und Themen früherer Programme auf und verbindet sie mit aktuellen Beobachtungen. Veri verabschiedet sich mit einem Rückblick auf zwei Jahrzehnte Kabarett und dankt seinem Publikum für die gemeinsame Zeit mit den Worten: "Danke, tschüss und ... schön isch gsi."
Links: Konrad Beikircher Bücher, CDs und Cassetten, Veri

© Apollonia Theresa Bitzan
Stefanie Sargnagel - © Apollonia Theresa Bitzan

Ö1 Hörspiel-Publikumspreis 2026
Abstimmung bis 17. Januar - "Iowa. Ein Ausflug nach Amerika" von Stefanie Sargnagel unter den Nominierten.

Wien. Für den Ö1 Hörspiel-Publikumspreis 2026 können Hörerinnen und Hörer bis 17. Januar 2026 aus 14 Neuproduktionen der Ö1-Hörspielredaktion ihr Lieblingsstück wählen. Die Ergebnisse werden bei der Ö1 Hörspiel-Gala am 27. Februar 2026 ab 19 Uhr im ORF-RadioKulturhaus präsentiert. Unter allen Teilnehmenden werden Ö1-CDs verlost.
Zur Auswahl steht unter anderem "Iowa. Ein Ausflug nach Amerika" von Stefanie Sargnagel. Das Hörspiel begleitet Sargnagel und die Musikerin Christiane Rösinger während eines Aufenthalts in Grinnell, Iowa. Sargnagel unterrichtet dort einen Creative-Writing-Kurs an einem College, Rösinger gibt ein Konzert. Ohne Auto bleibt der Bewegungsradius begrenzt, Alltag und Umgebung prägen den Aufenthalt. Das Hörspiel folgt den beiden durch die Kleinstadt, in Gesprächen, Beobachtungen und Erkundungen von Einkaufszentren und Diners. Dabei entsteht ein Kontrast zwischen dem Leben in der US-amerikanischen Provinz und ihren Erfahrungen in Wien und Berlin.
Links: Stefanie Sargnagel, Ö1 Hörspiel-Publikumspreis

© Christian Ehring
Christian Ehring - © Christian Ehring

Deutscher Kabarett-Preis 2025
Der Hauptpreis geht an Christian Ehring, der Förderpreis an Fee Brembeck und der Sonderpreis an Duo "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie". Die Preisverleihung am 10.1. moderiert Matthias Egersdörfer.

Nürnberg. Der Deutsche Kabarett-Preis 2025, gestiftet von der Stadt Nürnberg und vergeben vom nürnberger burgtheater, geht an Christian Ehring. Christian Ehring steht für Kabarett mit Haltung. Unerschrocken, mit Leidenschaft, leisem und treffsicheren Witz zeigt er, dass politische Satire ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Debatte sein kann. Als Autor und Bühnenkünstler beweist er literarische Qualität. In seinen Programmen schimmert stets die Hoffnung durch, die Welt durch das eigene Handeln zu einem besseren Ort machen zu können.
Der Förderpreis geht an Fee Brembeck, die sich als "Feeminstin" mit scharfem Witz, klarer Analyse und bisweilen Operneinlagen einen Platz auf den Bühnen erobert hat.
Mit dem Sonderpreis wird das Duo "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" ausgezeichnet: Wiebke Eymess und Friedolin Müller überzeugen mit feinsinnigen Beobachtungen, musikalischer Virtuosität und selbstironischem Zusammenspiel.
Die Preisverleihung findet am 10.1. in Nürnberg statt. Moderator ist der Vorjahrespreisträger Matthias Egersdörfer.
Links: Christian Ehring Bücher und CDs, Fee Brembeck, Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie CD, Matthias Egersdörfer, Deutscher Kabarett-Preis 2025

© Kulmbacher Kleinkunst-Brettla
Mönchshof Kabarettpreis - © Kulmbacher Kleinkunst-Brettla

Drei Frauen im Finale des Mönchshof-Kabarettpreises
Premiere! Beim Kulmbacher Kleinkunstpreis 2026 stehen erstmals nur Künstlerinnen im Finale: Tina Häussermann, Mia Pittroff und Alice Köfer.

Kulmbach. Am 31. Januar 2026 findet im Kulmbacher Kleinkunst-Brettla das Finale des 3. Mönchshof-Kabarettpreises statt - erstmals ausschließlich mit drei Künstlerinnen. Um den mit 3000 Euro dotierten Preis treten Tina Häussermann, Mia Pittroff und Alice Köfer an.
Tina Häussermann überzeugt mit musikalischer Leichtigkeit, Selbstironie und einem feinen Blick für die Komik des Alltags. Mia Pittroff kombiniert Dialekthumor mit gesellschaftlicher Reflexion - zwischen Kabarett, Comedy und hintergründiger Selbstbefragung. Alice Köfer, bekannt aus der Formation Vocal Recall, wagt sich mit ihrem Soloprogramm auf neue Wege und verbindet Musik mit pointierten Alltagsbeobachtungen.
Das Publikum darf sich auf ein vielseitiges Damenfinale freuen, das zeigt, wie facettenreich Kabarett heute sein kann.
Links: Tina Häussermann, Mia Pittroff, Alice Köfer, 3. Kulmbacher Kabarett-Preis

© nürnberger burgtheater
Deutscher Kabarettpreis - © nürnberger burgtheater

Kabarett- und Comedy-Events im Januar 2026
Drei Festivals, ein Wettbewerb, zwei Preisverleihungen und fünf Premieren für Fans von Kabarett, Comedy & Kleinkunst.

Nürnberg. Im Januar erwarten Fans von Kabarett & Co. zwei Festivals, ein Wettbewerb, zwei Preisverleihungen und fünf Premieren:
  • 07.01.: Verleihung des "Gaul von Niedersachsen" an Claus von Wagner
  • 10.01.: Verleihung des Deutschen Kabarettpreises
  • 10.01. - 25.02.: Schwechater Kleinkunstfestival
  • 17.01. - 13.02.: Lörracher Kabarett-Comedy-Wort-Festival
  • 26.01. - 28.01.: Kulturbörse Freiburg
  • 30.01. - 02.02.: Wettbewerb Hamburger Comedypokal

Links: Özcan Cosar, Lisa Eckhart, Christof Spörk, Matthias Egersdörfer, Christoph Sonntag Video, Kalender Kabarett-Termine mit Links zu den Events (google.com), Premieren

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